European Industrial Doctorates (EID)

Die European Industrial Doctorates (EID) sind die zweite Variante der Innovative Training Networks (ITN)

Ziel der EID ist die Einbindung des nicht-akademischen Sektors in die Doktorandenausbildung, besonders die Einbindungen von Unternehmen.

An einem EID müssen sich mindestens zwei unterschiedliche Partner (beneficiaries) aus zwei verschiedenen Mitgliedstaaten der EU oder zum Rahmenprogramm assoziierten Staaten beteiligen, davon mindestens eine Einrichtung aus dem nicht-akademischen Sektor.

Eine akademische Einrichtung als voller Partner (beneficiary), die den Doktorgrad vergeben kann, ist nicht zwingend vorgeschrieben, doch eine akademische Einrichtung, die den Doktorgrad vergeben kann, muss als Partnereinrichtung im Konsortium vertreten sein.

Die Doktorandinnen / Doktoranden, die zur Ausbildung im EID rekrutiert werden, müssen

  • in einem Promotionsprogramm eingeschrieben sein,
  • gemeinsam von der akademischen und nicht-akademischen Einrichtung betreut werden,
  • mindestens 50 % ihrer Zeit im nicht-akademischen Sektor verbringen.

In finanzieller Hinsicht verläuft die Antragstellung über die Anzahl der Personenmonate für die Rekrutierung der Doktorandinnen und Doktoranden. In einem EID können maximal 180  Personenmonate in einem Konsortium mit zwei beneficiaries beantragt werden, in einem Konsortium mit mindestens drei beneficiaries maximal 540 Personenmonate.

EID werden bei der Evaluierung der Projektvorschläge in einem gesonderten Panel (EID-Panel) begutachtet.